Serie: Was bleibt, wenn wir verlieren?
Vier Betrachtungen über Verlust, Alter und inneren Reichtum.
Einstieg
In vier poetischen Betrachtungen widmet sich der Autor Matthias Joos der Frage, was uns bleibt, wenn wir verlieren – und entdeckt jenseits der Angst einen anderen Glanz: Würde, Wandlung, Vertrauen.
Was, wenn der letzte Abschnitt des Lebens nicht nur darin besteht, möglichst lange möglichst gesund zu bleiben?
Was, wenn gerade im Nachlassen – in der Langsamkeit, im Verlust von Kontrolle, im Nicht-mehr-Wissen – ein anderer Reichtum liegt?
Kein Ersatz für Kraft,
aber vielleicht ein anderer Glanz von Würde. Vielleicht sogar jenseits der Selbstbestimmtheit.
Kein Trost,
aber vielleicht ein Erkennen. Kein Ziel,
aber vielleicht ein Raum.
Diese Serie folgt einem einfachen Axiom:
Das Alter ist keine Krankheit.
Und der Tod ist es auch nicht.
Die vier Kapitel dieser Reihe nähern sich verschiedenen Formen des Verlusts an:
Im ersten Teil: der Verlust von Fähigkeiten und Autonomie.
Im zweiten: der Abschied von geliebten Menschen – Partnern, Freunden, Geschwistern.
Der dritte Teil fragt nach Mündigkeit – und was Würde bedeuten kann, wenn man sich selbst nicht mehr vertreten kann.
Und im vierten schliesslich geht es um das eigene Gehen – den bevorstehenden Verlust des eigenen Lebens.
Alle Texte entstammen einer persönlichen Auseinandersetzung mit Verlust, Endlichkeit und innerem Wandel – Themen, die in den Büchern „Istanbul“, „Echo eines Gefallenen“ und „Ein Handel mit Gott“ weitergeführt werden.
Die Bücher erscheinen bald im Axionum Verlag Schweiz. Vorbestellungen nimmt der Verlag gerne entgegen.

Matthias Joos, Diplom Mathematiker, psychologischer Berater in eigener Praxis in Küssnacht am Rigi, Autor www.matthiasjoos.ch