Zürich spricht über das Leben mit dem Tod
Was brauchen Menschen am Lebensende – und wie können wir füreinander da sein? Vom 24. Oktober bis 1. November 2026 lädt «endlich.menschlich.zürich.» dazu ein, über Sterben, Tod und Trauer ins Gespräch zu kommen. Rund 60 Veranstaltungen eröffnen unterschiedliche Zugänge zu einem Thema, das alle betrifft.
Während der «Woche zum Leben mit dem Tod» wird die Stadt Zürich zum Ort der Begegnung und des Austauschs. Filme, Gespräche, Musik, Workshops, Spaziergänge und Ausstellungen laden dazu ein, sich mit dem Lebensende auseinanderzusetzen: nachdenklich oder kreativ, allein oder gemeinsam mit anderen. Das Programm richtet sich an Menschen jeden Alters – unabhängig davon, ob sie gerade einen Verlust erleben, jemanden begleiten oder sich erstmals mit dem Thema beschäftigen möchten.
Ein Thema mitten im Zürcher Alltag
Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben. Trotzdem fehlen im Alltag oft die Worte dafür. «endlich.menschlich.zürich.» schafft Gelegenheiten, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und zuzuhören. Die Woche bringt Menschen aus Kultur, Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft zusammen und macht sichtbar, wie vielfältig der Umgang mit dem Lebensende sein kann. Feierlich eröffnet wird die Woche mit einer Auftaktveranstaltung am Sonntag, 25. Oktober im Grossmünster. Die Zürcher Veranstaltungen sind Teil der schweizweiten Bewegung «endlich.menschlich.». Gestartet 2024 mit einem Stadtfestival in Bern, gestalten dieses Jahr mehrere Städte und Regionen in der ganzen Schweiz zeitgleich eigene Programme. Organisiert und koordiniert wird die Woche in Zürich von palliative zh+sh, der Fachorganisation für Palliative Care in den Kantonen Zürich und Schaffhausen.
Programm und Teilnahme: die-woche.endlich-menschlich.ch/zuerich