Kultur öffnet Herzen – auch im hohen Alter
Eine besondere Lesestunde mit Heiderose Hildebrand begeisterte Ende Mai 74 Gäste aus fünf Tertianum-Standorten und zeigte, wie Kultur auch im hohen Alter verbindet.
Eine besondere Lesestunde erlebten im Mai 74 Gäste von fünf Tertianum-Standorten: Die österreichische Kulturpädagogin und Autorin Heiderose Hildebrand las aus ihrem Buch «Nicht auf Leitern steigen» vor. Die Lesung entstand als Kooperation zwischen Tertianum und dem Projekt TiM – Tandem im Museum. Das Ziel: Kultur erlebbar machen und Gäste für Museumsbesuche begeistern.
Kultur verbindet – auch im hohen Alter. Museen mit ihren Objekten und Geschichten sind ideale Orte, an denen sich Menschen begegnen und miteinander ins Gespräch kommen können. Sie haben das Potenzial, Orte des sozialen Austauschs zu werden und auch sozial benachteiligte sowie ältere Menschen einzubeziehen. Viele Menschen nutzen diese Möglichkeiten allerdings noch nicht oder zu wenig.

Verbindung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Generationen
Ende Mai 2026 erlebten 74 Gäste der Tertianum-Betriebe Neuhegi in Winterthur, Im Vieri in Schwerzenbach, Am Rietpark in Schlieren, Letzipark in Zürich und der Tertianum Residenz Horgen eine besondere Lesestunde. Heiderose Hildebrand, österreichische Pionierin der Bildungsarbeit in Museen und Ausstellungen, Kulturpädagogin und Autorin, las aus ihrem Buch «Nicht auf Leitern steigen» vor. Dabei nahm sie die Gäste mit auf eine humorvolle und berührende Reise. Das Buch erzählt, wie Alter, Bildung und Museum sich zu einem faszinierenden Dreiklang verbinden und wie neugierig und lernfreudig Menschen jeden Alters bleiben können.
Die Lesung entstand durch eine Kooperation von Tertianum mit dem Freiwilligenprojekt TiM – Tandem im Museum. An TiM sind in der ganzen Schweiz Museen und Freiwillige beteiligt. TiM-Freiwillige besuchen mindestens viermal im Jahr gemeinsam mit einer anderen Person ein TiM-Museum. Das Tandem erfindet dabei gemeinsam eine Geschichte. TiM ermöglicht so jedes Jahr vielen Menschen einen niederschwelligen Zugang zu Kultur, verbindet Menschen aus unterschiedlichen Generationen und Kulturkreisen miteinander, macht Museen zu Orten der Begegnung und baut Schwellenängste ab.
Ermöglicht hat die Kooperation Nenad Kragic, Geschäftsführer Tertianum Gartenhof & Papillon in Winterthur. Anlässlich der Lesung gab er auch Einblicke in die praktische Umsetzung des TiM-Projekts 60-plus im Tertianum Gartenhof. Als Vorstandsmitglied der Organisation KUVERUM, die auf Bildungs- und Vermittlungsarbeit mit Menschen in Museen sowie kulturellen und sozialen Institutionen fokussiert, ist Nenad Kragic die Kulturvermittlung ein persönliches Anliegen. Er sagt: «Ich möchte der Generation 60+ den Zugang zur Kultur näherbringen.»
Tertianum-Gäste für Museumsbesuche begeistern
Die gemeinsame Lesestunde zeigte: Kultur kann erlebbar gemacht, Erinnerungen können geweckt und Tertianum-Gäste für neue Museumsbesuche begeistert werden. Geschichten verbinden, sie schenken Lebensfreude, laden zum Austausch ein und bleiben lange in Erinnerung. Museumsbesuche mit Seniorinnen und Senioren können dazu beitragen, dass Erinnerungen wach werden, Begegnungen entstehen und Lebensfreude spürbar wird. Kultur verbindet also auch im hohen Alter.
Diese besondere Lesewoche wird den Gästen nicht zuletzt durch das signierte Buch noch lange in Erinnerung bleiben. Das Buch ist in allen fünf beteiligten Tertianum-Betrieben erhältlich.
Weitere Informationen
TiM – Tandem im Museum
KUVERUM