Ausgabebeiträge
Machen Sie mit!
Soziales und gesellschaftliches Engagement beugen der Einsamkeit vor und fördern die gesunde Langlebigkeit.
Freiwillige helfen Krebskranken
Mit fachlicher Beratung und der Hilfe von Freiwilligen zeigt die Krebsliga Zürich Krebskranken neue Perspektiven auf. Sie lindert dadurch Leiden und stärkt Hoffnung und Lebensmut.
Engagieren Sie sich für ältere Menschen!
Bei Pro Senectute Kanton Zürich finden Sie vielfältige Möglichkeiten, Ihre Erfahrung und Ihr Können als Freiwillige oder Freiwilliger einzubringen. Für welches Engagement Sie sich auch entscheiden: Freuen Sie sich auf…
Ehrlich Geduldig
Herr Ehrlich lebt seit 77 Jahren in Berlin. Vor 55 Jahren hat er seine Frau Marie, eine geborene Geduldig, geheiratet. Die Ehe ist kinderlos geblieben. Herr Ehrlich-Geduldig wurde in die…
KV Senior:innen feiern 100-Jahr-Jubiläum
Die Pensionierten-Vereinigung des Kaufmännischen Verbandes Zürich ist einer der ältesten Vereine dieser Art in der Schweiz. Bisher als «Veteranen und Senioren Verein» bekannt, geht unter neuem Namen KV Senior:innen neue…
Editorial
Liebe Mitglieder, geschätzte Leserinnen und Leser
Engagiert in der dritten Lebensphase, so lautete das Thema der diesjährigen 18. Zürcher Alterskonferenz von ZSS. Fast 45 Prozent der 65-bis 74-Jährigen leisten in der Schweiz Freiwilligenarbeit. Davon entfallen 37 Prozent auf informelles Engagement
und 17 Prozent auf institutionalisierte Freiwilligenarbeit. Im Durchschnitt wenden sie rund 6,9 Stunden je Woche dafür auf. Umgerechnet auf die Gesamtheit aller 65- bis 74-Jährigen sind dies drei Stunden je Person und Woche.
Was sind die Motive, sich auch im Pensionsalter freiwillig zu engagieren? Am wichtigsten sind Spass an der Tätigkeit, mit anderen Menschen zusammenzukommen, anderen zu helfen – aber auch mit andern etwas zu bewegen, Kenntnisse und Erfahrungen zu erweitern, andern etwas zurückzugeben und sich weiterentwickeln.
Immer mehr ältere Menschen sind jedoch auch nach der Pensionierung erwerbstätig als Selbständige oder angestellt – meist in Teilzeit. Viele, weil sie ihre Kompetenzen weiter einbringen wollen, manche auch aus finanziellen Gründen.
Politik und Wirtschaft tun gut daran, in den nächsten Jahren flexible Modelle zu entwickeln, damit Seniorinnen und Senioren ihre Ressourcen weiterhin zur Verfügung stellen: unentgeltlich oder gegen Bezahlung und damit sie Teil der Lösung künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen sind und nicht nur deren Ursache. Es muss darüber diskutiert werden, welche Aufgaben weiterhin als unbezahlte Freiwilligenarbeit gelten sollen, und
in welchen Fällen es angezeigt ist, das Engagement von Pensionierten angemessen zu entschädigen.
Es grüsst Sie herzlich
Präsidentin ZRV