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Editorial

Editorial

Liebe Mitglieder, geschätzte Leserinnen und Leser

Engagiert in der dritten Lebensphase, so lautete das Thema der diesjährigen 18. Zürcher Alterskonferenz von ZSS. Fast 45 Prozent der 65-bis 74-Jährigen leisten in der Schweiz Freiwilligenarbeit. Davon entfallen 37 Prozent auf informelles Engagement
und 17 Prozent auf institutionalisierte Freiwilligenarbeit. Im Durchschnitt wenden sie rund 6,9 Stunden je Woche dafür auf. Umgerechnet auf die Gesamtheit aller 65- bis 74-Jährigen sind dies drei Stunden je Person und Woche.

Was sind die Motive, sich auch im Pensionsalter freiwillig zu engagieren? Am wichtigsten sind Spass an der Tätigkeit, mit anderen Menschen zusammenzukommen, anderen zu helfen – aber auch mit andern etwas zu bewegen, Kenntnisse und Erfahrungen zu erweitern, andern etwas zurückzugeben und sich weiterentwickeln.

Immer mehr ältere Menschen sind jedoch auch nach der Pensionierung erwerbstätig als Selbständige oder angestellt – meist in Teilzeit. Viele, weil sie ihre Kompetenzen weiter einbringen wollen, manche auch aus finanziellen Gründen.

Politik und Wirtschaft tun gut daran, in den nächsten Jahren flexible Modelle zu entwickeln, damit Seniorinnen und Senioren ihre Ressourcen weiterhin zur Verfügung stellen: unentgeltlich oder gegen Bezahlung und damit sie Teil der Lösung künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen sind und nicht nur deren Ursache. Es muss darüber diskutiert werden, welche Aufgaben weiterhin als unbezahlte Freiwilligenarbeit gelten sollen, und
in welchen Fällen es angezeigt ist, das Engagement von Pensionierten angemessen zu entschädigen.

Es grüsst Sie herzlich 

Cäcilia Hänni

Präsidentin ZRV