So schützen Sie sich im Cyberspace
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So schützen Sie sich im Cyberspace

In der digitalen Ära sind auch Senioren vermehrt Betrugsversuchen ausgesetzt. Kriminelle wenden ausgeklügelte, technikbasierte Methoden an, die insbesondere den Überraschungseffekt nutzen.

Ihr Ziel ist es, die Schwachstellen der menschlichen sozialen Natur auszunutzen, um persönliche Informationen oder finanzielle Ressourcen zu stehlen. Um sich zu schützen, ist es wichtig, die psychologischen Aspekte zu verstehen und einige Verhaltenstipps zu befolgen.

Wachsam bleiben bei Anrufen oder E-Mails
Geben Sie niemals persönliche Informationen oder finanzielle Daten an Personen weiter, sei es am Telefon oder per E-Mail. Seien Sie äusserst vorsichtig, wenn Sie nach Ihren Bankdaten, der AHV-Nummer, Geldbeträgen oder Passwörtern gefragt werden. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, selbst wenn behauptet wird, dass Ihre Liebsten in Schwierigkeiten sind und Sie sofort handeln müssen.

Überprüfen der Identität von Anrufern oder
Absendern

Fragen Sie nach dem Namen, der Organisation und den Kontaktinformationen der Person, die Sie angerufen oder angeschrieben hat. Suchen Sie im Telefonbuch oder im Internet nach der offiziellen Telefonnummer der Organisation, um die Identität zu überprüfen. Verwenden Sie niemals die in der Anruf- oder E-Mail-Nachricht angegebenen Kontaktinformationen, da diese oft gefälscht sind.

Vorsicht bei unerwarteten Gewinnen oder Angeboten
Wenn Ihnen jemand unerwartet einen Gewinn, ein kostenloses Geschenk oder ein unschlagbares Angebot anbietet, lehnen Sie es ab. Diese Angebote dienen oft dazu, persönliche Informationen oder Geld von Ihnen zu erhalten.

Geräte und Software auf dem neuesten Stand halten
Aktualisieren Sie regelmässig Ihre Computer, Smartphones und andere Geräte, um Sicherheitslücken zu schliessen. Am besten aktivieren Sie auf diesen Geräten automatische Aktualisierungen, sodass diese bei jedem Herunterfahren oder Neustart durchgeführt werden. Installieren Sie zudem Antivirensoftware und halten Sie diese auf dem neuesten Stand, um sich vor schädlicher Software zu schützen. Es ist ratsam, Ihre Geräte nach jedem Gebrauch herunterzufahren und nicht unbeaufsichtigt laufen zu lassen.

Informiert bleiben
Informieren Sie sich über Warnungen und Ratschläge von offiziellen Behörden oder Verbraucherschutzorganisationen. In einer zunehmend vernetzten Welt gewinnen sowohl technische als auch soziale Sicherheit zunehmend an Bedeutung. Durch stetige Skepsis bei E-Mails und Telefonanrufen sinkt das Risiko, Opfer eines Betrugsversuchs zu werden. Offene Gespräche und der Austausch mit unseren Liebsten können massgeblich dazu beitragen, sie vor diesen Gefahren zu schützen.

Florian Muff
Manager Cyber Security
florian.muff@bdo.ch

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